Die letzten Zeugen
 
 
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19. Januar 2026, 19 Uhr: Zeitzeuginnengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl (Online)

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Eva Weyl wurde 1935 im niederländischen Arnheim geboren, wohin ihre Familie 1934 aus dem nationalsozialistischen Deutschland floh. Nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht im Mai 1940 wurde in Westerbork ein KZ-Durchgangslager für Jüdinnen und Juden errichtet, In das Eva mit ihren Eltern Ende Januar 1942 deportiert wurde. Von den 107.000 deportierten Frauen, Männern und Kindern überlebten nur etwa 5000. Eva Weyl und ihre Eltern entgingen mit viel Glück der Vernichtung. Detailliert beschreibt die Zeitzeugin die perfide Scheinwelt des Lagers. Mit Lügen und Beschwichtigungsmethoden versuchte die Lagerleitung, die zu Tode Geweihten in Sicherheit zu wiegen, um Widerstand zu verhindern. Wie viele andere Holocaust-Überlebende ist auch sie der Meinung, dass nachfolgende Generationen keine Schuld für die Verbrechen ihrer Vorfahren haben, aber die Verantwortung, die Vergangenheit zu kennen, um so an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

Moderation: Birgit Mair (ISFBB) e.V.

Teilnahme kostenfrei.

Anmeldung: info@frankenwarte.de





  • 29. Januar 2026, 18 Uhr: In der Gegenwart mit der Erinnerung leben - Der Holocaust-Überlebende Ernst Grube berichtet in Nürnberg über seine Verfolgung


    Ernst Grube (Foto: Birgit Mair)

    Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am Donnerstag, 29. Januar 2026, 18 Uhr im Dokuzentrum Nürnberg.

    Ernst Grube wurde 1932 als Kind einer jüdischen Mutter und eines kommunistisch gesinnten Vaters in München geboren. Seine Familie und er wurden von den Nationalsozialisten entrechtet, ausgegrenzt und verfolgt. Er musste in Deportationslagern leben, den gelben Stern tragen und wurde schließlich mit seiner Mutter und Geschwistern in das Ghetto Theresienstadt deportiert und dort am 8. Mai 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit.

    Nach 1945 engagierte sich Ernst Grube für ein demokratisches, friedliches Deutschland, gegen Remilitarisierung und atomare Aufrüstung. Aktiv in Gewerkschaft, bei der Internationale der Kriegsdienstgegner, in der FDJ und KPD setzte er sich damit erneuter Verfolgung in der Bundesrepublik aus. Für sein lebenslanges Engagement gegen Ausgrenzung und Unterdrückung zeichnete ihn seine Heimatstadt München u.a. mit dem Georg-Elser-Preis und mit der Ehrenbürgerwürde aus.

    Ernst Grube ist langjähriges Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA), gehört dem Präsidium der Lagergemeinschaft Dachau an und ist Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten. Moderiert wird das Zeitzeugengespräch von Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V.

    Ort der Veranstaltung
    Auditorium Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
    Bayernstraße 110
    90478 Nürnberg

    Eine Anmeldung wird empfohlen, per E-Mail an
    dokumentationszentrum@stadt.nuernberg.de





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    Impressum: Birgit Mair, c/o ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
    Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@die-letzten-zeugen.de